Lisa bei der JWM in Plovdiv

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Mittwoch, 17. Januar 2018

01.03.2015

Lisa trainiert im Achter der U23 in Spanien. Klicke auf das Bild zum Bericht des DRV

Lisa im Achter der U23

Lisa hat gut lachen - (rote Jacke)

Aufgrund Lisas starker Leistung im Dezember 2014 auf dem Ergometer wie auch bei dem exzellenten 6. Platz im Zweier mit ihrer Ulmer Partnerin konnte sie sich im Kader steigern.

Die letzten Zweier- Fotos zeigen sie schon wieder brandaktuell nach dem Trainingslager in ihrem Studien/ Trainingsort.


 

31.07.2014
Bronze bei U-23 Weltmeisterschaft - Bericht der Donau-Zeitung von Christine Fischbach

...Lisa mit Bronze!!!

16.07.2014
Schöner Bericht in der Donau-Zeitung (hier klicken)


Lisa's Visitenkarte beim Deutschen Ruderverband: http://www.rudern.de/nc/nationalmannschaft/events/2014/u23-weltmeisterschaft/?nathid=886

Frauen-Achter mit Steuerfrau (BW8+)

1 Meike Dütsch (Ulmer Ruder-Club 'Donau' e.V.)
2 Svenja Leemhuis (Stuttgarter RG)
3 Elisaveta Sokolkova (Lauinger RuSC Donau)
4 Alexandra Höffgen (Neusser Ruderverein e.V.)
5 Sara Davids (Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.)
6 Frauke Hacker (Olympischer Ruder-Club Rostock von 1956 e.V.)
7 Sophie Oksche (Donau-Ruder-Club Ingolstadt)
8 Marisa Staelberg (Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.)
Steuer: Inga Thöne (Ulmer RC "Donau")
Trainer/in: Friedrich Wilhelm "FriWi" Bücker


 

 

Elisaveta Sokolkova rudert im WM-Finale auf Platz 6

Die Hoffnung auf erneuten Treppchenplatz bleibt unerfüllt (Bericht von Christina Fischbach)

Seit dem Zieleinlauf im Juniorinnen-Vierer-ohne bei den Weltmeisterschaften in Plovdiv (Bulgarien) vergangen Samstag um 11:35 Uhr (MEZ) durchlebt Elisaveta Sokolkova ein Wechselbad der Gefühle. Denn im diesem Rennen konnte die Vierermannschaft des Deutschen Ruderverbandes (DRV) zu keinem Zeitpunkt des Wettkampfes an die Vorleistungen aus Training, Vorlauf und Halbfinale anknüpfen, um ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden.
“Wir haben es einfach nicht geschafft unseren Rhythmus zu finden und unsere Stärken auszuspielen, deshalb waren wir nach dem Rennen alle sehr enttäuscht, da sicher mehr drin gewesen wäre”, beschreibt die Lauinger Ruderin die Emotionen direkt nach der Zielüberquerung.

Nach dem Weltmeistertitel im Achter vergangenen Jahres nominierte Bundestrainer Lothar Trawiel das Ausnahmetalent vom Lauinger Ruder- und Surfclub Donau (LRSC) erneut für die Nationalmannschaft. Nach verschiedenen Tests und Kriterien wurde zu Beginn des 6-wöchigen Vorbereitungstrainingslagers ermittelt welche Sportlerinnen gemeinsam im Achter oder Vierer die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaften würdig vertreten können. Sokolkova wurde, mit Sophie Oksche (Ingolstadt), Nele Burgdorf (Hameln) und Frauke Hundeling (Bramsche) für den Vierer nominiert und zeigten in den Trainingswettkämpfen, dass diese vier Mädels zu Recht in einem Boot sitzen.
“Wir haben schnell zueinander gefunden, konnten uns stetig verbessern und hatten dabei auch einen Menge Spass”, berichtet Sokolkova. “Das gute Klima in der Mannschaft ist vor allem während des zentralen Vorbereitungstrainingslager wichtig, denn in diesen Wochen sind die Trainingsumfänge mit 3-4 Einheiten Kraft-, Athletik- und Rudertraining sehr hoch.
Wenn die Mädels von morgens 6 Uhr bis abends 20 Uhr gemeinsam an einem Ziel arbeiten ist es natürlich wichtig, dass die Stimmung unter den Sportlerinnen möglichst gut ist”, erklärt Sokolkovas Heimtrainer Konrad Fischbach.
Mit einer Menge Selbstvertrauen, aber auch großer Spannung reiste die Mannschaft um die Schülerin des Albertus- Gymnasium Lauingen nach Plovdiv, um sich den 13 gemeldeten Vierern aus aller Welt zu stellen.
Im Vorlauf und Halbfinale konnten sie den eigenen Erwartungen und der allgemeinen Anspannung standhalten. Mit zwei sehr guten Leistungen qualifizierte sich der Juniorinnen- Vierer des DRV souverän für das Finale der sechs besten Boote. Neben Australien, China, Neuseeland, Italien und den USA lag das deutsche Boot somit beim abschließenden Finale am Start. “Wir wussten, wir müssen unser bestes Rennen abliefern, um eine Chance auf eine Medaille zu haben”, beschreibt Sokolkova die Spannung vor dem Finale. Ob es der große Druck auf die Mannschaft oder der unerwartete Rennverlauf war, der die deutsche Crew aus dem Rhythmus brachte, ist im Nachhinein nicht nachvollziehbar.
Aber gegen die starken Mannschaften aus den USA, China und Neuseeland fanden die Mädels um die Lauingerin vom Start weg kein Mittel. Diese drei Nationen waren es dann auch, die die Medaillen untereinander ausmachten. Am Ende gewann China, vor den USA und Neuseeland. Für Sokolkova und ihre Teamkolleginnen blieb am Ende nur der sechste Platz.
Die Ruderin des LRSC zeigt sich aber als faire Sportlerin: “Mit ein wenig Abstand ist die Niederlage nicht so dramatisch, wie in den ersten Stunden nach dem Finale, schließlich habe ich es geschafft mich ein weiteres mal für die Juniorenweltmeisterschaften zu qualifizieren. Die anderen Mannschaften waren an diesem Tag einfach besser, dass muss man einfach anerkennen.”
In der nächsten Saison ist die 18-jährige Schülerin nicht mehr in der Juniorenklasse startberechtigt, so dass für sie und ihren Trainer Fischbach neue Herausforderungen bevorstehen. “Ab dem nächsten Jahr gehört Elisaveta der sogenannten Seniorenklasse an, in der alle Ruderer starten, die 19 Jahre oder älter sind”, erklärt Fischbach. Für seine Sportlerin bedeutet dies, dass sie von nun an gegen Ruderinnen antritt, die deutlich älter sein können als sie.
Auch Olympiateilnehmerinnen von London können unter ihren Kontrahentinnen sein. Aber Sokolkova gibt sich optimistisch und kämpferisch: “Die ersten ein, zwei Jahre werde ich mich da wohl ordentlich durchbeißen müssen. Ausserdem steht im Frühjahr mein Abitur an, es kommt also eine anstrengende, aber auch spannende Zeit auf mich zu!”.

 
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